Früherkennung
Wiederkehrende Überflüge in vulnerablen Gebieten erkennen Hitzeanomalien und Hotspots, bevor aus einer kleinen Hitzequelle eine großflächige Lage wird.
PyroScout verbindet Drohnen, Wärmebildtechnik und KI zu einer klaren Hotspot- und Branderkennung über den gesamten Brandzyklus: Früherkennung in vulnerablen Gebieten, Brandwache gegen Wiederentzündung und Schadensaufnahme nach dem Brand. Für Teams, die nicht mehr Daten brauchen, sondern frühere und bessere Entscheidungen.
Waldbrände gehören zu den größten Umweltkatastrophen unserer Zeit und stellen eine ernstzunehmende Gefahr für die Umwelt, die menschliche Gesundheit und die lokale Wirtschaft dar. Besonders in den trockenen Sommermonaten können kleine Brände rasch außer Kontrolle geraten und große Waldflächen zerstören. Diese Brände führen nicht nur zu erheblichen ökologischen Schäden, sondern gefährden auch die nahegelegenen Siedlungen und Infrastruktur.
Auch nach dem Löscheinsatz bleiben Glutnester eine Gefahr und können sich wieder entzünden – gerade in Wurzelwerk, Totholz oder Bodenstreu, wo Hitze für das Auge unsichtbar bleibt. Und ist ein Brand überstanden, braucht es ein verlässliches Bild der Auswirkungen: betroffene Fläche, Ausmaß und Grad der Zerstörung. Hotspot-Erkennung ist deshalb nicht nur Früherkennung, sondern relevant vor, während und nach einem Brand.
Die gleiche Kombination aus Drohne, Wärmebild und KI-Auswertung deckt mehrere Aufgaben ab. Entscheidend ist immer dasselbe: verlässlich erkennen, wo Hitze ist – und was das für die Lage bedeutet.
Wiederkehrende Überflüge in vulnerablen Gebieten erkennen Hitzeanomalien und Hotspots, bevor aus einer kleinen Hitzequelle eine großflächige Lage wird.
Nach dem Löschen überwacht PyroScout die Brandfläche auf Glutnester und verdeckte Hitze – etwa in Wurzelwerk oder Totholz – und hilft, eine Wiederentzündung früh zu erkennen.
Aus den Überflügen entsteht ein verlässliches Bild der Auswirkungen: betroffene Fläche, Ausmaß des Brandes und – soweit ableitbar – der Grad der Zerstörung als Grundlage für Dokumentation und Folgemaßnahmen.
Drohnen mit thermaler und multispektraler Bildgebung erfassen Hitzequellen und lokalisieren sie präzise – ob zur Früherkennung, zur Brandwache oder zur Aufnahme der Auswirkungen nach einem Brand. Die thermale Bildgebung macht selbst kleinste, für das Auge unsichtbare Hitzequellen sichtbar.
Drohnen fliegen vordefinierte Sektoren systematisch und wiederholbar ab und erfassen thermale wie multispektrale Daten – als flächendeckende, jederzeit reproduzierbare Grundlage für eine nachvollziehbare Lageprüfung.
Die erfassten Thermal- und Multispektraldaten werden ausgewertet, um Hitzesignaturen zu lokalisieren und auffällige Muster von harmloser Wärme zu unterscheiden – und Brandgefahren frühzeitig einzuordnen.
Relevante Stellen werden rechtzeitig informiert, damit genügend Zeit für angemessene Maßnahmen bleibt – und Ergebnisse werden nachvollziehbar für Lagebild und Schadensaufnahme festgehalten.
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz zusätzlich zu traditionellen Algorithmen ist angedacht, um die Ergebnisse zu verbessern. Ziel ist eine verlässliche Vorprüfung, die Auffälligkeiten nicht nur erkennt, sondern mit Lagebezug und Priorität in das Dashboard überführt.
Das Projekt untersucht den Einsatz handelsüblicher Drohnen, herkömmlicher Software und künstlicher Intelligenz zur Bewertung der Wirksamkeit einfacher Mittel im Bereich der Waldbranddetektion und -prävention.
Durch den Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkameras soll die Fähigkeit verbessert werden, potenzielle Brandherde frühzeitig zu erkennen und gezielt zu lokalisieren.
Warnhinweise sollen entstehen, bevor sich kleine Hitzequellen zu großflächigen Feuern entwickeln können.
Insbesondere soll geprüft werden, ob diese Technologien eine kosteneffiziente und zuverlässige Alternative zu traditionellen Methoden darstellen können.
Die Stärke liegt nicht in einer einzigen Kennzahl, sondern in der Verzahnung von Technik, Ablauf und Bedienbarkeit.
Vordefinierte Sektoren und klare Sichtungsschritte reduzieren Ad-hoc-Entscheidungen.
Eine Meldung ist wertvoll, wenn Lage, Flugbezug und Relevanz direkt mitgeliefert werden.
Die Kommunikation schafft Vertrauen und passt zum Produktversprechen: früher erkennen, ruhiger reagieren.
PyroScout ist im Zusammenspiel von Forschung, technischer Umsetzung und operativer Anwendbarkeit gedacht. Die Partner bringen Perspektiven aus Prävention, Risikoanalyse, räumlicher Datenverarbeitung und Softwareentwicklung ein.
Gemeinsam vom Prototyp zur verlässlichen Prüfung. Der Partnerverbund unterstützt die Frage, ob handelsübliche Drohnen, Wärmebildtechnik und KI eine praktikable Ergänzung zu bestehenden Methoden der Waldbranddetektion sein können.
Perspektive auf Prävention, Risikobewertung und gesellschaftliche Sicherheitswirkung.
Technische Umsetzung mit Fokus auf Geodaten, Webanwendungen und räumliche Entscheidungsgrundlagen.
Für Rückfragen, Pilotregionen, Forschungskontakte oder technische Abstimmungen kann das Projektteam direkt kontaktiert werden.